Die Herbärds wurden 1982 in Stuttgart gegründet. Die Gründungsmitglieder waren Jörn(Bass), Moppel (Schlagzeug), Oimel (Gitarre) und Tek (Gesang). Sie gingen aus der Oi/Punk Band Total Kaputt hervor, die Oimel bereits zum Jahreswechsel 1978/79 gründete und in der auch bereits Jörn spielte.

Die Herbärds gelten als eine der ersten Deutschen Oi Bands.

1983 erschien das Debütalbum „Eu Se Bois“ auf Mülleimer Records.

Diese LP wurde an einem Tag Live in einem kleinen Studio in der Nähe von Stuttgart mit viel Bier und guter Laune eingespielt. Am zweiten Tag wurde ein Lied abgemischt als Grundeinstellung, ein paar Effekte von einer Geräuschplatte dazu, reichlich Bier und fertig war die Aufnahme.

In dieser Zeit kam es zu vielen Live Konzerten, vor allem im Süddeutschen Raum. Auf kleinen Punk Festivals, und etliche zusammen mit der befreundeten Punk Band Normahl. Aber auch mit Größen wie Cockney Rejects .

1984 stieg mit Micha ein Saxophonist ein und man erweiterte den bisherigen Oi-Punk um Ska-Einflüsse. 1985 stiegen Micha, Jörn und Moppel aus. Willi übernahm das Schlagzeug und Timo den Bass.

1986 erschien das zweite Album „ Wakos“ auf Rat Records. Kurz danach änderte sich die musikalische Ausrichtung wieder und die Herbärds benannten sich zunächst in Balzer Ross und dann in Overload um.

1987 hatte Sänger Tek einen schweren Motorradunfall. Bei dem er ein Bein verlor.

1989 erschienen die Lieder „Wir“ und „Goldfieber“ auf dem ersten Tollschock-Sampler.

1991 folgte „Ein kurzer Augenblick“ auf dem zweiten Teil der Samplerreihe. Alle drei Lieder spielte Tek mit befreundeten Musikern, unter dem alten Bandnamen Herbärds ein.

Pedder von Daily Terror, ein langjähriger Freund von Tek, veröffentlichte die Sampler auf Skan Produktions.

1999 beschlossen Oimel und Tek die Herbärds wieder mit frischem Wind zu versorgen. Sie wurden dabei von Macke am Bass und Rolf am Schlagzeug unterstützt.

2000 wurde das Album „Wir sind zurück „ auf Teenage Rebel Records veröffentlicht und dazu die „Eu Se Bois“ als CD mit schwarzem Cover. Es gab auch Live Konzerte, in Stuttgart und Freiburg.

2017 dann das live Comeback, im Rahmen der Buchpräsentation mit Ausstellung, „Wie der Punk nach Stuttgart kam“.